Rezension: Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: 14,95€
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-570-16020-6

Kurzbeschreibung: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... 


Meinung

Da ich viel positives über das Buch gehört hatte und mich sowohl Titel als auch Klappentext des Buches angesprochen hatten, konnte ich nicht lange widerstehen, mir dieses Buch zu kaufen. Der Klappentext lässt auf eine viel versprechende Geschichte hoffen und ich kann mit guten Gewissen sagen, dass man nicht enttäuscht wird. Anfangs hatte ich einige Schwierigkeiten in das Buch hinein zu finden, da ich oftmals das Probleme hatte, auseinander zuhalten wann Hannah und wann Clay etwas sagt. Klar sind beide Welten (Hannahs Kassetten und Clay) mit unterschiedlichen Schriftarten "unterlegt", nur war man oftmals so ins lesen vertieft, dass man sich gewundert hat, wieso der Text plötzlich keinen Sinn mehr ergibt. Auch hatte ich am Anfang mit Clay so einige Probleme, da ich (persönlich) kaum eine Bindung zu im aufbauen konnte und er für mich nur einen oberflächlich beschriebenen Nebencharakter dargestellt hat. Das hat sich aber im Verlauf des Buches geändert, worüber ich sehr froh war. Je näher es dem Ende des Buches zuging, desto schwerer wurde es, das Buch aus der Hand zu legen. Man wollte endlich wissen, was Clay Hannah für einen weiteren Grund geliefert haben sollte, einen Selbstmord zu begehen. Letztendlich möchte ich ja nicht Spoilern, also werde ich dazu kein Wort verlieren, nur wird man als Leser wieder einmal ein bisschen "verarscht". Das Ende des Buches ist relativ offen gestaltet, doch versteht man es, wenn man auf Vorzeichen geachtet hat, die im Buch vorkommen. 
Cover

Das Cover haut einem zwar nicht komplett vom Hocker, jedoch finde ich es gut(!). Die 13 Gründe für Hannahs Selbstmord als Strichliste darzustellen, ist eine gute Idee!
Fazit

In einzelnen Bereichen betrachtet, weißt das Buch zwar ein paar Schwächen auf, jedoch ist es als Gesamtpaket umso besser! Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt und einen vielleicht doch ein zweites Mal überlegen lässt, was man einer Person an den Kopf knallt oder ihr antut. Denn oftmals löst nur eine beiläufige Bemerkung, die man selbst als völlig harmlos betrachtet, eine Lawine aus, die man nicht mehr stoppen kann.!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.


Liebste Grüße,
Vanessa :)

Kommentare:

  1. Ich fand das Buch auch super, schöne Rezi <3

    LG<3
    Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön für deinen netten Kommentar =D

      Liebste Grüße zurück,
      Vanessa <3

      Löschen